|



|
|
Seminar/Projekte #472 IP-TV 2.0 - Fernsehen und Rundfunk mit dem Internet Protokoll IP im WS 2009/2010
Zielgruppen
Studierende der Informatik, die
einen Einblick in die Broadcast- und IPTV Medieninformatik
interessiert, und die ein praxisrelevantes Projekt zum Thema bearbeiten
wollen.
Voraussetzungen
Motivation, die Zusammenhänge von Medien- und Kommunikationstechnologien erfahren und erforschen zu wollen.
Content
Technologien und Visionen des DVB-x Standards und verwandter Technologien, IPTV
(+Internet TV) Standards und Konvergenzen der
zusammenlaufenden Multimedia Techniken
- Verantwortlicher Dozent: Dr.-Ing. Dirk Hetzer , Prüfung und Co-Projektbetreuung: Prof. Dr. Klaus Rebensburg
- Termine: Donnerstags, 17:00-max. 19:30: 29. 10. 2009, 5. 11. 2009, 19.11.2009, dann weitere Folgetermine im Block ca. 14-tägig, im Einvernehmen mit den
Kursteilnehmern.
- Zur Erreichung der Leistungspunkte (benotet, selbständig) ist
Anwesenheit zu den ca. 4-5 Blockterminen Pflicht, Mitwirkung an der
Diskussion (Beiträge im Wiki), eigener Vortrag von 10 min bei der
Zwischenpräsentation, eigener Vortrag von 20 min zum gewählten Thema bei der
Endpräsentation, ggf. das Präsentieren eines Prototypen sowie eine ca. 30-
seitige Ausarbeitung.
- Teilnehmer können sich gegenseitig erreichen und sollten sich gegenseitig beraten.
Im Mittelpunkt der
Vorlesungsblöcke stehen Multimedia und Broadcast-Technologien, die
DVB-x Technologien u.v.m. In den Projekten werden z.B. Coding,
Streaming, Multistreaming unetrsucht.
Leistungsnachweis
Bewertet wird die
Zwischenpräsentation, die finale Vorstellung der
Projektergebnisse, und die Ausarbeitung (10-30 Seiten). Verantwortlich:
Prof. Dr. Klaus Rebensburg.
Termine und Zeitplan
In der ersten Veranstaltung werden wir versuchen, für
Sie ein Thema festzulegen. Die Gruppen sollten max. 2-3 Personen bestehen.
Literatur
Als Brainstorm einige Schlagworte zum Recherchieren.
Technologien und Visionen zu
Themenbereichen aus itv, iptv, web tv und verwandter Themen. Zur Vorbereitung: Am
Besten Sie lesen sich in Wikipedia grob ein und motivieren sich zu einer
Verfeinerung Ihrer Wahl.
Themenbereich IP-TV, Web-TV aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mit IPTV ( Internet Protocol Television;
deutsch: Internet-Protokoll-Fernsehen)
wird die digitale Übertragung von breitbandigen Anwendungen, wie
Fernsehprogrammen und Filmen, über ein digitales Datennetz
bezeichnet. Hierzu wird das auch dem
Internet zugrunde liegende
Internet Protocol (IP) verwendet.
- Die
Internationale Fernmeldeunion definiert IPTV als
„Multimediadienste,
wie
Fernsehen,
Video,
Audio, Texte, Bilder und Daten, die über
IP-basierende
Netze übertragen werden und das benötigte Maß an Qualität (QoS/QoE),
Sicherheit,
Interaktivität und Zuverlässigkeit bereitstellen.
- Die
Deutsche TV-Plattform definierte, bei der
Gründungssitzung ihrer „Arbeitsgruppe IPTV“ im Herbst 2007,
das „so genannte IPTV“ als „eine neue Verbreitungsform auf
der Basis des ‚Internet Protocol‘ (IP)“.[1]
Wichtige Merkmale von IPTV sind die Unterstützung des
Next Generation Network,
Bidirektionale Netze,
Real-time und Non-real-time Dienste“
[2]. Der
DVB-Standard für IPTV nennt sich
DVB-IPTV.
Themenbereich Netze
- IP QoS Routing
(Routingprotokolle, Qualitätssicherung, Peering)
- Broadcasttechnologien
(DVB-T, DVB-T2, DAB, DVB-H, DVB-SH)
- IPv6 (Basis,
Einsatzfelder, Migration)
IPTV-Dienste und interaktive
Zusatzfunktionen
IPTV bietet mehr als die
klassische
Fernsehbildübertragung. Durch
den integralen Rückkanal des
IPTV eröffnet sich eine Vielzahl
von Funktionen für den
Zuschauer, die teilweise auch
aus dem
interaktiven Fernsehen, von
DVD-Spielern oder
Videorekordern bekannt sind.
- Suche nach und
Empfehlung von
Videobeiträgen oder
TV-Sendern. Die Suche
geschieht durch Angabe von
Klartextanfragen oder mit
Hilfe des Zuschauer-Profils,
das die Vorlieben kennt (TiVo).
Diese Angaben werden mit
Metainformationen (Tags),
Ergebnissen von
Bilderkennungssytemen und
Algorithmen des semantischen
Netzes verglichen und
adäquate Vorschläge
generiert (siehe auch
Theseus).
-
Video-on-Demand (oder
auch Datenbank-TV)
ermöglicht das Abspielen
eines beliebigen
Videobeitrags zu einer
beliebigen Zeit. (Video-Podcast
wird oft synonym gebraucht.[7])
-
Near-Video-on-Demand:
Ermöglicht das Abspielen
eines beliebigen
Videobeitrags zu fest
vorgegebenen Anfangszeiten.
- Timeshift-TV ist ein
eingeschränkter
Video-On-Demand-Dienst, bei
dem der Zuschauer nur auf
Inhalte zugreifen kann, die
er vorher auf einem
Speichermedium (meist
Festplatte) im Endgerät (PVR-Videorecorder)
oder serverseitig (nPVR -
network(based)-Personal-Video-Recorder)
aufgezeichnet hat.
- Zugriff auf
elektronische
Programmzeitschriften
-
Untertitel
-
Teletext
- Zuschaltung von
Mehrkanalton und
Fremdsprachenkanälen
- Kauftransaktionen und
T-Commerce
- Der Zuschauer kann
Empfehlungen auf,
Kommentare über und
Stichwörter für
Videobeiträge und
IPTV-Sender abgeben und
dadurch die Qualität des
Services verbessern.
- Der Zuschauer kann
individuelle
Playlisten
(Zusammenstellungen von
Videobeiträgen)
erstellen und sie
anderen Zuschauern zur
Verfügung stellen. Die
Redaktion (Auswahl und
Reihenfolge) wird zum
Zuschauer verlagert.
- Das Hochladen von
Videobeiträgen.
- Was sind IPTV, Web-TV, Internet-TV, ...? siehe Wikipedia. die freie
Enzyklopädie - unbedingt zur Einstimmung lesen www.wikipedia.de und
20 min. herumclicken und lesen!
- Warum machen wir IPTV/WebTV/itv/... an der Hochschule und was gehört dazu
im weitesten Sinne? .pdf
- Was könnten Sie selbst im Seminar als Ihr Projekt/Idee wählen?
.pdf
- Studentische Hilfskraft gesucht für Projektmitarbeit bei Idee 2 und
Idee 3 Ausschreibungstext demnächst hier .pdf
- Konvergenz der Informations- und Kommunikationstechnologien
ermöglicht Konvergenz der Medien. Hintergründiges zum Dschungel der
Standards - als Anregung für eines der Themen
.pdf
Die Vorlesungsfolien, wenn nicht aktuell, dann aus vergangenen Semestern
- Aktuelle Foloe des Vortrages Rebensburg zu IPTV, IPTV Beispielen, Ausbildungsgänge, Streams .pdf
- Die Folien zu Digitale Plattformen .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks Mobile TV via DVB-H Technologie .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks DVB-T Rollout Technologie .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks DVB-T Headend .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks IPTV Argumente .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks Märkte, Visionen .pdf
- Und hier Prüfungsfragen/Aufgaben und zum Teil auch
Antworten für die fachliche Befragung nach der
Präsentation des Projekts .pdf, pdf
Tagungen zu IPTV, Web TV, ...
- Na ja, jetzt! Jedes Frühjahr läuft die NAB in Las Vegas
www.nab.org - schauen Sie selbst, was es
mit dem IPTV Hype dort auf sich hat. Und im nächsten Jahr sind Sie dabei?
- Die sog. CES in Las Vegas
http://www.cesweb.org/international/german/
ist ebenfalls eine Art Leitmesse für die IP Themen unserer
Veranstaltungen und Projekte (Entertainment, technology, business). Bill Gates und Steve Ballmer
eröffnen meist höchstpersönlich.
- Die IBC, die mindestens in USA und in Amsterdam Medientechnologien in den Vordergrund stellt (Content creation, management, delivery).
- Und - verfolgen Sie die Entwicklung von DVB-H, DVB-T in Deutschland, Europa und für mobile Geräte weltweit.
Lerninhalte
Ausgangspunkt: Projektliste und eigene Vorschläge für Projektideen.
Content: Technisches Zusammenhangswissen fachübergreifend über mehrere technische Mediendisziplinen.
Lernziele:
Eigenständige Bearbeitung eines Projekts durch 2 Personen im Team.
Eigenständige Sichtung der Literatur. Übung im
Präsentieren eigener akademischer Bemühungen.
Methodenelemente: Brainstorm,
Recherche, Systenanalyse, Pflichtenheft, Entwurf, Realisierung der
Software, Evaluation, Zusammenfassung der Ergebnisse.
Inhaltliches zum Thema ff.
Gewährleistung des
IPTV-Anbieters
Bei IPTV gewährleistet ein
IPTV-Anbieter die Funktionalität
des Fernsehempfangs beim Client.
Bei der Datenübertragung über
das allgemeine Internet (Internet-TV)
kann der Anbieter eine solche
Gewähr nicht übernehmen, da das
Netz sowie das eingesetzte
Endgerät außerhalb seiner
Einflusssphäre liegen.
Internet TV, Web-TV
Bei Internet-TV werden
Streams über das weltweit zugängliche
Internet übertragen.
Internet-TV unterscheidet sich von
IPTV
[1]
insbesondere durch die fehlende Unterstützung
einer technischen Qualitätsgarantie (Quality
of Service), die im TV- oder IPTV-Bereich
vom Anbieter gewährleistet werden kann. Da
Internet-TV das Internet als Transportkanal
nutzt, kann ein Internet-TV-Anbieter keine
Übertragungsqualität garantieren.
Hinsichtlich der unterschiedlichen
Bandbreiten der Nutzer liegt die
Übertragungsqualität bewusst außerhalb seiner
Einflusssphäre. Internet-TV geht von der Annahme
aus, dass Anforderung an die Stabilität eines
für Internet-TV tauglichen Internetzuganges
(notwendige Bandbreite und Ausfallsicherheit)
sowie das Vorhandensein eines kompatiblen
Endgerätes alleinig vom Zuschauer getragen
werden.
Beispiele von
Internet-TV
- Web-TV-Angebote wie ARD-ZDF-Mediathek
sowie ARTE+7 sind Beispiele von
Internet-TV.
-
P2PTV Peer-to-Peer-TV-Angebote sind:
Joost oder
Zattoo
- Kein
Internet-TV, sondern
IPTV-Angebote sind: T-Home Entertain,
Alice/HanseNet TV, oder Aondigital der
Telekom Austria.
Empfangsgeräte Internet TV
Der große Vorteil von Internet-TV ist, dass dieses mit jedem
Endgerät empfangbar ist, welches über einen Internetanschluss
und ein Video-Audio-Ausgabegerät verfügt. Dabei empfängt das
Endgerät die Datenströme, teilt sie in Unterströme auf (Audio,
Video, Daten etc.), dekodiert diese und leitet sie an die
Video-Audio-Ausgabeeinheit weiter. Folgende Internet-TV
Endgeräte gibt es u.a.:
-
PC: In der Regel ist lediglich eine Softwareinstallation
notwendig (z. B.
LinuxMCE). Die Ausgabe ist auch an einen Fernseher
möglich.
-
UMTS-Handys und andere mobile Endgeräte mit großem
Display sind Internet-TV-tauglich.
-
Set-Top-Box: Dazu wird die Internet-TV Settop-Box im
Allgemeinen auf der einen Seite an das Internet (Router)
angeschlossen und auf der anderen Seite an die
Scartbuchse oder den
HDMI-Eingang des Fernsehers. Internet-TV-Fernsehgeräte
gibt es derzeit noch nicht auf dem Markt.
-
Digital-Signage und andere Werbe- und
Informationsanzeigesysteme. (Der Rückkanal wird selten
verwendet.)
-
Kiosksysteme, bei dem Videodaten angezeigt werden.
Die Projekte (zum Weitereditieren):
Was tun als Nächstes?
- Anlegen eines Literaturverzeichnisses zu jedem Projekt, das
sich dann erweitert, je nachdem, welche Quellen noch wichtig werden.
Bitte gleich korrekte und vollständige Referenz da hineinschreiben
- dann könnt Ihr es so in der Abschlussdokumentation verwenden.
Und zu jeder Fundstelle 1 Zeile dazu, was davon wichtig für
das Projekt ist.
- Vorbereitung eines Abstracts, also eine Kurzfassung dessen,
was schön wäre zu erreichen mit dem Projekt. Könnt Ihr
jederzeit wieder ändern. Aber dass man zunächst eine
Arbeitsgrundlage hat. Worum es geht, was man dazu braucht, was das
Projekt (voraussichtlich) erreicht.
- Statusbericht 1 Seite anlegen, in dem das Projekt dann im Dezember vorgestellt wird. Schreiben Sie Ihren Statusbericht fort, um jederzeit den Stand Ihrer Bemühungen zeigen zu können.
- Zwischenbericht in Form einer Powerpoint Präsentation (Anwesenheitspflicht)
- Kritik der von den anderen Projekten vorgetragenen Zwischenpräsentation (geht in Leistungsnachweis ein) - hier Kritikformular .xls .pdf
- Nächster Termin dann voraussichtlich Montag
- Technischer
Wrapup. Vertiefung der Techniken/Technologien, die man zu IPTV / DVB-x
kennen sollte. Bis hierhin haben Sie auch ihr Projekt im Griff, wissen
alles, was noch zum Erreichen einer guten Note fehlt.
- stehe
im Internet / Skype (klaustech), per eMail klaus.rebensburg (at)
tu-berlin.de und am Telefon 0177 8090214 zur Verfügung für
Beratung der Projektteilnehmer
zum Abschlusstermin geplanten Projektpräsentation
- Ihre Abschlusspräsentation ... vorher Folien einsenden an K. Rebensburg, ggf. auch Ausarbeitung, um noch Tipps zu erhalten.
|