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Zorah Mari Bauer Mobile Art, in der nspace Ringvorlesung "Medienkonsum im Wandel" des Instituts für Informatik der Universität Potsdam -  am Mittwoch, 7. 5. 2008 im Hörsaal Hasso-Plattner Institut HPI HS03,17:00 s.t. bis 18:30.

"Duliö OLÉ!" – Ein Schwarm basiertes Fußballspiel, Web 3.0 – Die nächste soziale Revolution

Der Internetpionier Howard Rheingold hat in seinem Buch "Smart Mobs. The Next Social Revolution" prognostiziert, dass sich gemeinsames Handeln, mobile Kommunikation und ständige Internetverbindung wechselseitig ergänzen und verstärken, wodurch die Idee der virtuellen Community auch auf das reale Leben übergreift.
Mit exemplarischen Anwendungen aus meiner theoretischen und künstlerischen Arbeit skizziere ich diese Potentiale des „Web 3.0“. Im Mittelpunkt des Interesses stehen nicht undurchführbare Konzepte, sondern technisch realistische Szenarien, für die es eine Verankerung in kommunikativen Lebensformen gibt.
Handycam und Microblogging, Buddyfunktion, Telefonie, Web-TV und Chat werden nun in situativer Aggregation und spontaner sozialer Vernetzung direkt aus dem Erlebniskontext heraus nutzbar, denn der Parameter Location gibt diesen Kommunikationsformen eine räumliche Basis und stellt den Nahbereich sozialen Handelns und Verhaltens her.
Der Vortrag macht deutlich, dass diese nutzerzentrierten Real-Life-Formate nicht mehr nur virtuelle Potentiale schaffen, sondern auch neue soziale Wirklichkeiten, die es mit entsprechender Perspektive zu gestalten gilt.

Zorah Mari Bauer (.pdf)

Zur Person

Zorah Mari Bauer Mobile Art
Hamburg | Wien
Synergien aus Kunst - Design - Forschung – Business

Zorah Mari Bauer ist seit Mitte der 80er Jahre als Theoretikerin, Pionierin und Aktivistin innovativer Medien vorneweg mit dabei. Sie ist spezialisiert auf freie Community basierte Formate, künftige Web|TV 2.0 und 3.0 Anwendungen und mobile ortsbasierte Dienste. Im Mittelpunkt ihrer Konzepte stehen Medienformate, die den ganzen Menschen ansprechen, mit allen seinen Sinnen. Zorah Mari Bauers Ansatz ist co-creativ, interdisziplinär und Mash-up orientiert und macht sich gezielt Synergien aus ihren Fachdisziplinen Kunst, Informationdesign, Medientheorie und -forschung zu Nutze.

www.zorah-mari-bauer.de, mobile-art@zorah-mari-bauer.de

ZM BAUER ::: Kontakt: http://www.zorah-mari-bauer.de, zorah mari bauer mobile art, kunst - design - forschung - business

In diesem Zusammenhang sehens- und besuchenswert:

  • ZM BAUER ::: KUNST ::: WESTWERK HAMBURG ::: 15. 5. 2008, http://www.westwerk.org/ , "als die bilder das laufen verlernten". ausstellung und art-presentation, zorah mari bauer und gabriele schwark
  • ZM BAUER ::: LECTURE ::: ISEA SINGAPORE ::: 7. 8. 2008. http://isea2008.org/page/3/ , "locating media", lecture, zorah mari bauer - ISEA, international symposium on electronic art, is the world's premier media arts event for critical discussion and creative productions

Den o.a. Hörsaal finden Sie unter www.hpi.uni-potsdam.de. Prof.-Dr.-Helmert-Straße 2-3, 14482 Potsdam-Babelsberg / direkt am S-Bahnhof Griebnitzsee (+Bus).

Eine öffentliche, interdisziplinäre Veranstaltung des Instituts für Informatik der Universität Potsdam (UP) und des HPI unter freundlicher Mitwirkung der Hochschule für Film und Fernsehen HFF Konrad Wolf, der Technischen Universität Berlin, der Alcatel-Lucent Stiftung und anderen.


Verantwortlich:  Prof. Dr. - Ing. Klaus Rebensburg,
siehe auch öffentliche Veranstaltungen zu den Themen "Informationsgesellschaft" und eGovernment unter www.verbundkolleg-berlin.de und www.stiftungaktuell.de (Alcatel-Lucent Stiftung)    

 


 


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