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Seminar/Projekt #532 Interactive Processing 2009 Beispiele 4. IxPBeispiel 4: Dies ist kein durchdachtes Beispiel, sondern nur eine Themenstellung, ueber die man sich aus der Perspektive des IxP Gedanken machen koennte: Ein Fernsehformat versteht sich als ein Satz von Fixierungen, der es wiedererkennbar (und patentierbar) macht und von anderen differenziert. Dieses Format praesentiert sich dem Konsumenten als eine spezifische Produktoberflaeche, hinter welcher die Produktionsvorgaenge und -bedingungen ueblicherweise verschwinden sollen. Denkbar waere es fuer ein geeignetes Thema ein Fernsehformat zu konzipieren, das ganz im Gegenteil den typischen Produktionshintergrund (Recherche, Redaktionsarbeit, Preproduktion, Studio-Situation, Nachbereitung) zum unmittelbaren Praesentationschauplatz macht und alternative oder parallele Vorgaenge referenziert (diesen Hintergrund also nicht nur mittelbar einbezieht, wie es manchmal bei Live-Produktionen geschieht). Beispielsweise kann man kann beobachten, dass ein Umschnitt auf eine zweite Kamera, die die primaere Kamera und deren Bildgegenstand in ihrem Verhaeltnis, oder den Regisseur und die Aufnahmetechnik zeigt, dem Konsumenten eine zusaetzliche, aufklaerende Dimension der Orientierung und Relativierung vermittelt. Damit wird das Konzept des Konsumenten in Richtung eines Beobachters veraendert und kann mittels informatischer Moeglichkeiten in Richtung eines Teilnehmers weiterentwickelt werden. (Das Fernsehen ist tendenziell ein Was-Medium, ein wenig auch ein Wie-Medium, man sollte es vielmehr auch zu einem Warum-Medium machen) |
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