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Prof. Dr.Siegfried Frey, Uni Duisburg-Essen
in der nspace
Ringvorlesung "Medienproduktion im Wandel" des Instituts für Informatik der
Universität Potsdam am Mittwoch, 23.1.2008, 17:00 bis 18:30
Bewegung und
Medien zwischen bewusster Gestaltung und unbewusster Wahrnehmung
Zitat Prof. Dr. Frey aus einem Beitrag zur NMI 2006, "Uncanny
Valley ...":
... Um diese
Problematik überwinden zu können, ist es unabdingbar nötig, das Problem der
Beschreibung und Analyse des ‚nonverbalen Verhaltens’ - d.h. der natürlichen
menschlichen Bewegung – zu lösen. Denn nur auf diesem Wege wird es möglich,
herauszufinden, welche Aspekte des Bewegungsverhaltens im Sinne einer
‚Charakteranimation’ relevant sind. Zumal die für unser ‚Bild vom Andern’
maßgeblichen nonverbalen Verhaltenselemente in der Regel höchst subtil, auf ganz
unauffällige Weise in das komplexe Bewegungsgeschehen integriert sind
Vita
Prof. Dr. phil. habil. Siegried Frey ist seit 1985
Professor für Kommunikations- und Medienpsychologie und Leiter des
Laboratoriums für Interaktionsforschung an der Universität
Duisburg-Essen. Zuvor am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München, an der
University of California, San Francisco und an der Universität Bern.
Berufungen als Directeur d'Études an die École des Hautes Études en Sciences
Sociales (E.H.E.S.S.) Paris, als Harris German-Dartmouth-Professor,
Dartmouth College, Hanover (USA) und als Kollegiat der SEL Stiftung an die
Universität Stuttgart. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Theorie und
Methodik der humanwissenschaftlichen Kommunikationsforschung.
Ausgezeichnet mit dem „Forschungspreis Technische Kommunikation“ der
Alcatel SEL Stiftung Stuttgart.

Dr. Dieter Klumpp, Stuttgart (Co-Referat)
Forschungslücken bei der Interaktiven Breitbandkommunikation
Ko-Referat zu Siegfried Frey: „Anthropomorphe Tutoren für
Lernprozesse“
Am Rande der inzwischen weltweit bei Einzelereignissen sehr engagiert,
wenngleich insgesamt recht unverbunden geführten Diskussion über den Eintritt in
die „interaktive
Breitbandkommunikation“
findet wieder einmal (man darf vermuten: vorübergehend) der Umstand
Aufmerksamkeit, dass von den Akteuren erstaunlich wenig überhaupt gefragt wird,
ob es denn wissenschaftliche Erkenntnisse über die absehbaren
Wirkungen
des technisch auch visuell dargestellten Dialogs
zwischen Menschen gebe.
Dies ist um so erstaunlicher, als das „Bildtelefon“
schon zu den ganz frühen Visionen der industriezeitlichen Telekommunikationswelt
gehörte, und sogar im ersten großen Pilotversuch zur
Breitbandkommunikationstechnik in Columbus/Ohio 1976 einen Praxiseinsatz fand.
Jetzt, da im internationalen Bereich die Werbung sogar für
mobile „Bildtelefon-Handys“
bereits eingesetzt hat, mit denen schon der UMTS-Nutzer in den Genuss des
Bildfernsprechens per Handy kommen soll, könnte man doch annehmen, dass sich
jemand für das absehbare Ausmaß dieses Genusses und damit für das
Marktpotential
interessiert.
Hier
beide Referate als .pdf
Vita
Dr. Dieter Klumpp, geb. 1949, Direktor der Alcatel-Lucent
Stiftung für Kommunikationsforschung im Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft. Studium der Politikwissenschaft, Geschichte,
Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Stuttgart, Santiago/Chile, FU
Berlin. 1983 Leiter Stabsabteilung Technik und Gesellschaft Alcatel SEL AG,
Stuttgart. Ehrenämter: Sprecher Fachbereich 1 (Informationsgesellschaft und
Fokus-Projekte) der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) im VDE,
Frankfurt. Vorstandsmitglied Kompetenzzentrum „Technik - Diversity –
Chancengleichheit“, Bielefeld; Mitglied Arbeitskreis Gesellschaft und Technik (AKGuT)
des VDE/VDI, Stuttgart GI-Präsidialarbeitskreis Ethik, Bonn; VDI-Hauptgruppe
„Ingenieur in Beruf und Gesellschaft“, Bereich Mensch und Technik, Düsseldorf;
Adviser Executive Committee CEPIS (Council of European Professional Informatics
Societies), Frankfurt; Wissenschaftlicher Beirat der Bundesakademie für
öffentliche Verwaltung; Arbeitsgruppen Electronic Government“ bei BITKOM und der
Initiative D21, Berlin; Wiss. Beirat Internationales Zentrum für Kultur- und
Technikforschung (IZKT), Universität Stuttgart; Wiss. Beirat Poiesis&Praxis.
International Journal of Technology Assessment and Ethics of Science, Bad
Neuenahr-Ahrweiler;
Achtung! Diesmal ausnahmsweise ein anderer Hörsaal, Haus 6, HS01, 100 m
vom bekannten HPI Hörsaal: Prof.-Dr.-Helmert-Straße, kurz vor dem Ende, diesmal
rechts! 14482 Potsdam-Babelsberg / direkt am S-Bahnhof Griebnitzsee, Ausgang
Uni, 50 m geradeaus (oder ebenso von Bushaltestelle). Von der Prof. Dr. Helmert
Straße links am Mensagebäude vorbeigehen, dann ist rechts ist der Haupteingang
des Neuen Hörsaalgebäudes Haus 6. Dort gleich rechts der 2. Hörsaal ist
HS01.
(
Maps.Google.de 52.393385,13.127868) Bild 1
(Google World), Bild 2 (Google Maps), und
noch eins.
Eine
öffentliche, interdisziplinäre Veranstaltung des Instituts für Informatik der
Universität Potsdam (UP) und des HPI unter freundlicher Mitwirkung der
Hochschule für Film und Fernsehen HFF Konrad Wolf, der Technischen Universität
Berlin, der Alcatel-Lucent Stiftung und anderen.
Verantwortlich:
Prof. Dr. - Ing. Klaus Rebensburg,
siehe auch
öffentliche Veranstaltungen zu den Themen "Informationsgesellschaft" und
eGovernment unter
www.verbundkolleg-berlin.de
und
www.stiftungaktuell.de
(Alcatel-Lucent Stiftung)
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