Logo Universität Potsdam

 


 

  Home
nach oben


 

Digitale Broadcast Technologien auf der Basis von DVB-T2 - Dr. - Ing. Dirk Hetzer in der 9. Ringvorlesung n_space "Medienproduktion im Wandel", Institut für Informatik, Uni Potsdam am Mittwoch, 13. 12. 2010 um 17:00, Hörsaal HPI HS03 - öffentlich.

Digitale Broadcast Verfahren auf der Basis von DVB-T2 – alles schnell, schön, bunt - alles teuer? (in deutscher Sprache)

Es ist noch nicht so lange her, dass Fernseh-Medienströme für den Konsum in Bits und Bytes codiert werden.
DVB-T(Digital Video Broadcast-Terristrisch) hat das analoge Verbreitungsnetz abgelöst, recht und manchmal schlecht empfangen die Meisten im Hause und wenige per Mobilgerät TV Bild und Ton.
Auf der Agenda innovativer digitaler Broadcast Entwicklungen steht jedoch bereits für 2009 die Standardisierung und Erprobung von DVB-T 2 an.
Filme, Spiele und Benutzerschnittstellen werden bereits 2009 in großer Zahl in HD Qualität und 3-D mit Dolby Surround Ton produziert.
In den USA beginnen für diese Art HD udn 3-D Content im Januar 2010 mit der CES Messe in Las Vegas große Kampagnen und Produktvorstellungen.
DVB-T2 Ankündigungen zur Fußballweltmeisterschaft kommen z.B. aus einigen europäischen Ländern wie Frankreich und Großbritannien und Übersee, wie Australien.
Der neue Standard DVB-T2ist zwar noch auf  stationären Empfang fokussiert, ist jedoch für mobilen und portablen Empfang vorbereitet.
Die Signale werden robuster codiert, die Größe von Gleichwellennetzen ist um mindestens 30 Prozent erhöht.
Ebenso ist die Benutzerfreundlichkeit durch schnellere Umschaltzeiten gesteigert. Effizientere Frequenznutzung ermöglicht kostengünstigere Verbreitung.
Bei gleichem Bandbreitenbedarf können mehr Programme mit gleichzeitig besserer Qualität z.B. in HDTV und komprimiert im MPEG4 Standard gesendet werden.

Der Vortrag von Dr. Hetzer geht auf das ein, was man zum technischen Verständnis dieser Entwicklung wissen sollte, wie sie sich abgrenzt zu Fortschritten im Kabel- und Satellitenempfang
und wo in der Technik die  Informatik den Fortschritt ermöglichte. Ein Blick auf die Ankündigungen für den deutschen Markt mag ernüchtern.
Insbesondere werden aber auch Wermutstropfen sichtbar, die die Einführung möglicherweise mit sich bringt – neue Kosten für den Konsumenten, neue Empfänger,
Änderungen im Betrieb der Sender-Empfänger Kette, neue Geschäftsmodelle für Provider und Mittelstand sowie eine neue Kultur des Fernsehens und Radiohörens.

Die Powerpoint Slides von Dr. Hetzer hier .pdf
Literatur, Medien (willkürlich aus dem Internet):
  • http://www.digitalfernsehen.de/news/news_166786.html
  • http://www.dehnmedia.de/?page=dvbt&subpage=t2
  • http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T2 

Hetzer2cv

Dr. - Ing. Dirk HetzerHead of System Solutions & Engineering,  MEDIA BROADCAST GmbH, TDF group
  • 1985 – 1990 studies at Humboldt University Berlin, microelectronics engineering
  • 1991 - 1993  research staff at Technical University of Berlin
  • 1993 – 2001 project manager at  T-Systems Nova, Berkom GmbH:
    • co-ordination of national and international research project in the field of integrated networking, product definition
    •  responsible project manager in Berkom for mobile network projects in GPRS, UMTS
    •  project manager for  IP / IPv6 and Mobile IPv6 projects in DTAG
    • presentations on national an international events (CeBIT, IFA, BRIS, Interop, ISS, Telecom)
    • several scientific publications on IP QoS and ATM
  • 2001 - 2003 head of department Middleware at T-Systems Nova, Berkom
  • 2004 - 2005 head of department Services and Applications for NGN,  TZ Darmstadt
  • 2005 - 2006 head of department Media & Voice Solutions, T-Systems, ENPS TZ
  • 2006 PhD in computer science (network optimization) at University Potsdam
  • since 2006 head System Solution & Engineering, MEDIA BROADCAST GmbH (TDF group) 

Dr. Hetzer betreut u.a. an der Universität Potsdam, Informatik, u.a. die Lehrveranstaltungen zu IP-TV 2.0.
Weitere Informationen zu Media Broadcast GmbH www.media-broadcast.com und zum Institut für Informatik der Universität Potsdam www.cs.uni-potsdam.de .

krProf. Dr. Klaus Rebensburg, Institut für Informatik, diese Ringvorlesung ab mit einem Kurzbericht von der CES, Las Vegas: 3D Kameras, TVs+Laptops, Googles Navigationsttelefone, Microsoft 3D Tablet PCs - USA Firmen machen mobil.   Hier die Präsentationsfolien dieses Vortrags in .pdf.

Weitere Informationen unter http://www.medienengineering.de/Ringvorlesungen/WS20092010/ringevent_n_space.htm und zur Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung unter http://www.stiftungaktuell.de. Der Ort dieser Veranstaltung ist der Hörsaal HPI HS03 des Hasso-Plattner-Instituts, Prof. Dr. Helmert - Straße 2-3, 14482 Potsdam

 


Zurück Home Nach oben Weiter