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Jesko
Jockenhövel, Forschungsprojekt PRIME, in der Ringvorlesung n_space
"3D aus der
Perspektive des Zuschauers", Mittwoch, 20. Januar 2010,
17:00, an der HFF, Potsdam, Raum HFF 2115 - öffentlich.
3D aus der
Perspektive des Zuschauers - Ergebnisse quantitativer und qualitativer
Befragungen
Das Jahr 2009
kann als das Jahr bezeichnet werden, in dem sich die 3D-Kinovorführung im deutschen
Kinomarkt etablieren konnte. Im Februar 2009 gab es circa 30 Kinos, die in der
Lage waren, 3D-Kinofilme zu zeigen (digital und analoge Imax-Kinos). Deren Zahl
ist im Laufe des Jahres auf 243 (Stand 29. 12. 2009) mit circa 300 Sälen
angestiegen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
geförderten Projekts PRIME begleitet der Studiengang Medienwissenschaft der
Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ den Einführungs- und
Etablierungsprozess in Form von Markt- und Rezeptionsforschung. In Form einer
repräsentativen Befragung wurden die Erwartungen an und Erfahrungen mit
dreidimensionalem Kino, Fernsehen und PC-basierten Medieninhalten abgefragt und
dort vor allem ein Interesse von Jugendlichen an dreidimensionalen Medieninhalten
festgestellt. Eine Analyse von Beiträgen in Kinointernetforen ergab, dass
vor allem bestimmte Genres in der Sicht der Zuschauer vom 3D-Effekt
profitieren. Die Rezeptionsforschung wird in Form von
Real-Time-Response-Messungen, die einen Schwerpunkt auf den direkten Vergleich
von 2D- und 3D-Inhalten legt, sowie einer Studie zu 3D als Family-Entertainment
und Auswirkungen von 3D auf den Jugendschutz fortgeführt.

Vita
Jesko
Jockenhövel studierte an der Universität Potsdam und an der Kingston University
(London) Germanistik, Geschichte und Anglistik bevor er an die Hochschule für
Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in den Aufbaustudiengang Medienwissenschaft
wechselte, den er mit einer Diplomarbeit an der HFF „Konrad Wolf“ und der
Roehampton University (London) abschloss. Im Anschluss absolvierte er ein
wissenschaftliches Volontariat in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film
und Fernsehen, Berlin und arbeitete dort im Bereich Ausstellungen. Seit 2008
ist er Mitarbeiter der Medienwissenschaft im Forschungsprojekt PRIME. Er
promoviert zu Narration und Immersion im digitalen 3D-Film. Die Promotion wurde
durch den DAAD im Rahmen eines Forschungsaufenthalts in Los Angeles zur
Durchführung von Experteninterviews gefördert.
Ort der
Veranstaltung:
Hochschule für Film und Fernsehen
"Konrad Wolf". Marlene-Dietrich Allee 11, 14482 Potsdam, Raum 2115
Mit
öffentlichen Verkehrsmitteln:
S-Bahn Berlin - Potsdam: S 1 + S 7 (S 1 Umstieg Bhf.
"Wannsee") bis zum Bhf. "Griebnitzsee", Bus 694 (Richtung
Stern-Center) oder 696 (Richtung Robert-Baberske-Str.) bis "Stahnsdorfer
Str." oder Fußweg vom Bhf. zur HFF: 15 Min.
Regionalbahn Berlin Charlottenburg/ Wannsee in Richtung Belzig/Jüterbog:
bis Bhf. „Medienstadt Babelsberg“, Bus 696 (Richtung Bhf. Griebnitzsee) bis
„Stahnsdorfer Str.“ oder Fußweg vom Bhf. zur HFF: 10 Min.
Mit dem Auto A 10 (südlicher Berliner Ring), am Dreieck Nuthetal auf
die A 115, Abfahrt Potsdam-Babelsberg, über die Nuthe-Schnellstraße Richtung
Zentrum, Abfahrt Wetzlarer Straße, Richtung Medienstadt über die
August-Bebel-Straße, vorbei am Studio Babelsberg links in die
Marlene-Dietrich-Allee abbiegen.
Die n_space Ringvorlesung wird veranstaltet vom Institut für Informatik der
Universität Potsdam (Prof. Dr. Klaus Rebensburg, Medienengineering)
und von der Hochschule für Film und Fernsehen HFF, Institut
für künstlerische Forschung (Prof. Dr. Kerstin Stutterheim, Jennifer
Hoffmann). Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Stiftungsverbundkollegs Berlin
der Alcatel-Lucent Stiftung
Stuttgart statt. Die Veranstaltung wird u.a. durch das Ministerium für
Arbeit, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds und
des Landes Brandenburg gefördert.
Falls Sie in den Verteiler aufgenommen oder aus demselben
herausgenommen werden wollen – Mail an mich zurück klaus.rebensburg@tu-berlin.de
mit Vermerk – danke
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