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Anette Duffy, Björn Stockleben, RBB in der Ringvorlesung Medienproduktion im Wandel: "Mein Fritz TV - bringt Hörer ins Fernsehen", an der HFF, Potsdam, Mittwoch, 2. 12. 2009 um 17:00 im Raum HFF 2115 - öffentlich.

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Der Bereich RBB Innovationsprojekte produziert in einer sechsmonatigen Pilotphase gemeinsam mit Radio Fritz das Format meinFritz TV. 
Fritz-Hörer erstellen selbst die Inhalte für diese Sendungen.
Sie nehmen Videos mit einem Handy auf und bekommen Videomaterial und Anwendungen zur Verfügung gestellt, um ihre Beiträge zu produzieren.
Die Nutzer erstellen ihre Inhalte immer zum jeweiligen Fritz-Thema für die kommende Sendung.
Alle Videobeiträge sind zunächst auf der meinFritzTV-Plattform zu sehen, wo alle Zuschauer sie bewerten und kommentieren können.
Der Abruf kann über das digitale Fernsehen (Playstation), den PC oder mobile Endgeräte erfolgen.
Aus den beliebtesten und interessantesten Nutzervideos entsteht schließlich die endgültige TV-Sendung.

meinFritz TV ist ein medienübergreifendes Format, das den Nutzer in unterschiedlichen Nutzungskontexten anspricht.
Das Format legt großen Wert auf die Interaktion der Nutzer untereinander und mit der Redaktion und zeigt darauf aufbauende neuartige kollaborative Produktionsworkflows.
Der Vortrag von Annette Duffy und Björn Stockleben gibt einen Einblick in das Konzept von meinFritz TV und Erkenntnisse der ersten Wochen der praktischen Erprobung.

Annette Duffy setzte nach dem Abschluss ihres Bachelor Studiums des Marketing Management am Trinity College Dublin ihre Studien in Kommunikationswissenschaften sowie Amerikanischer und Englischer Literatur an der Technischen Universität Berlin fort. Seit 1996 arbeitet sie im Bereich innovativer, interaktiver und digitaler Kommunikationsformen und ist hier verantwortlich für Projektplanung, Konzeption und Umsetzung sowie mit der Durchführung von Nutzer-Tests. Ihre Themenschwerpunkte umfassen location-based services sowie interaktives und mobiles Fernsehen. Beim RBB hat Annette Duffy die  europäischen Forschungsprojekte INSTINCT and PORTVITY geleitet. Derzeit ist sie Projektmanagerin des ESA-ARTES Projekts COTV des RBB.

Björn Stockleben schloss 2003 sein Magisterstudium der Medienwissenschaften, Medientechnologie und Informatik an der Technischen Universität sowie der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ab. Im gleichen Jahr kam er zum RBB um als Technischer Manager für europäische Forschungsprojekte zu arbeiten, darunter die Projekte IST-INSTINCT, IST-ENTHRONE and ARTES-COTV. Björn Stockleben ist Experte für partizipative Medien, Interactive Service Authoring und non-lineare AV Medien. Sein augenblicklicher Forschungsschwerpunkt sind personalisierte Radiodienste basierend auf MPEG-21 sowie Collaborative Video Editing. Björn Stockleben ist Dozent für Medientheorie an der Hochschule Bremen

Ort der Veranstaltung: 

Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Marlene-Dietrich Allee 11, 14482 Potsdam, Raum 2115

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S-Bahn Berlin - Potsdam: S 1 + S 7 (S 1 Umstieg Bhf. "Wannsee") bis zum Bhf. "Griebnitzsee", Bus 694 (Richtung Stern-Center) oder 696 (Richtung Robert-Baberske-Str.) bis "Stahnsdorfer Str." oder Fußweg vom Bhf. zur HFF: 15 Min.
Regionalbahn Berlin Charlottenburg/ Wannsee in Richtung Belzig/Jüterbog: bis Bhf. „Medienstadt Babelsberg“, Bus 696 (Richtung Bhf. Griebnitzsee) bis „Stahnsdorfer Str.“ oder Fußweg vom Bhf. zur HFF: 10 Min.
Mit dem Auto A 10 (südlicher Berliner Ring), am Dreieck Nuthetal auf die A 115, Abfahrt Potsdam-Babelsberg, über die Nuthe-Schnellstraße Richtung Zentrum, Abfahrt Wetzlarer Straße, Richtung Medienstadt über die August-Bebel-Straße, vorbei am Studio Babelsberg links in die Marlene-Dietrich-Allee abbiegen.

Die n_space Ringvorlesung wird veranstaltet vom Institut für Informatik der Universität Potsdam (Prof. Dr. Klaus Rebensburg, Medienengineering) und von der Hochschule für Film und Fernsehen HFF, Institut für künstlerische Forschung (Prof. Dr. Kerstin Stutterheim, Jennifer Hoffmann). Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des
Stiftungsverbundkollegs Berlin der Alcatel-Lucent Stiftung Stuttgart statt.  Die Veranstaltung wird u.a. durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

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