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Florian Thalhofer, Deutsche Welle TV, in der Ringvorlesung Medienproduktion im Wandel: "Die Zeiten von Plot und Story sind vorüber. Non-lineare Filme mit dem Korsakow-System",  Mittwoch, 16. 12. 2009, 17:00, an der HFF, Potsdam, Raum HFF 2115 - öffentlich.

“Die Zeiten von Plot und Story sind vorüber. Non-lineare Filme mit dem Korsakow-System.”

ThalhoferFlorian Thalhofer, Erfinder des Korsakow-Systems und Medienkünstler, wird Ihnen das Korsakow-System vorstellen, mit dem sich Datenbank-basierte, non-lineare Filme kreieren lassen. Er wird anhand von Korsakow-Filmbeispielen die speziellen Gestaltungsmöglichkeiten des Systems erklären.

Das Korsakow-System ist ein Programm zur Erstellung von Datenbank-Filmen. Korsakow-Filme sind etwas anders. Sie sind interaktiv, der Zuschauer beeinflusst den Verlauf des Films. Sie basieren auf Regeln, der Filmautor entscheidet über die Regeln, wie Szenen miteinander verknüpft sind, aber er/sie gibt keine festen Pfade durch den Film vor. Korsakow-Filme sind generativ – die Reihenfolge der Szenen wird erst beim Anschauen berechnet. Florian Thalhofer gibt einen Überblick über das Korsakow-System, die Technik dahinter und die Wechselwirkung zwischen Technik, Konzept und Gestaltung.
Florian Thalhofer ist der Erfinder des Korsakow-Systems. Er studierte Visuelle Kommunikation und Experimentelle Mediengestaltung an der Universität der Künste in Berlin und an der UCLA in Los Angeles. Gastdozent an der UdK, Berlin, 2001-2004, Gast-Professor am Deutschen Literaturinstitut, Leipzig, 2005 – 2006, Gastdozent an der DFFB, Berlin, seit 2008. Thalhofer arbeitet als Bildredakteur bei der Deutschen Welle TV. Er veröffentlichte zahlreiche Korsakow-Filme, zuletzt “Vergessene-Fahnen” und “13terShop."

Ort der Veranstaltung: 

Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Marlene-Dietrich Allee 11, 14482 Potsdam, Raum 2115

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S-Bahn Berlin - Potsdam: S 1 + S 7 (S 1 Umstieg Bhf. "Wannsee") bis zum Bhf. "Griebnitzsee", Bus 694 (Richtung Stern-Center) oder 696 (Richtung Robert-Baberske-Str.) bis "Stahnsdorfer Str." oder Fußweg vom Bhf. zur HFF: 15 Min.
Regionalbahn Berlin Charlottenburg/ Wannsee in Richtung Belzig/Jüterbog: bis Bhf. „Medienstadt Babelsberg“, Bus 696 (Richtung Bhf. Griebnitzsee) bis „Stahnsdorfer Str.“ oder Fußweg vom Bhf. zur HFF: 10 Min.
Mit dem Auto A 10 (südlicher Berliner Ring), am Dreieck Nuthetal auf die A 115, Abfahrt Potsdam-Babelsberg, über die Nuthe-Schnellstraße Richtung Zentrum, Abfahrt Wetzlarer Straße, Richtung Medienstadt über die August-Bebel-Straße, vorbei am Studio Babelsberg links in die Marlene-Dietrich-Allee abbiegen.

Die n_space Ringvorlesung wird veranstaltet vom Institut für Informatik der Universität Potsdam (Prof. Dr. Klaus Rebensburg, Medienengineering) und von der Hochschule für Film und Fernsehen HFF, Institut für künstlerische Forschung (Prof. Dr. Kerstin Stutterheim, Jennifer Hoffmann). Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des
Stiftungsverbundkollegs Berlin der Alcatel-Lucent Stiftung Stuttgart statt.  Die Veranstaltung wird u.a. durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

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