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Einladung
zur Ringvorlesung n_space im WS 2011/12 der Informatik der Uni
Potsdam
"Medienproduktion im Wandel" (öffentlich und kostenlos) -
Weitere
Termine (fast) immer mittwochs, bis 8. Februar 2012, 17:00 s.t.,
immer im Raum 3.06 H.01,
Hauptgebäude
Campus Griebnitzsee
Sie
und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen, Mittwoch, 9. November 2011,
17:00-18:30, Hörsaal 01 im Gebäude 3.06, Campus Griebnitzsee:
Prof. Dr. Salete de Jesus Fonseca Rego:

IT
unterstützt
Diagnose: Brustkrebsprävention
und Dengue Fieber Diagnose in Rio de Janeiro
Abstract
Wie kann man in
einer Großstadt in den Tropen garantieren,
dass die lokale Bevölkerung nach guten Standards versorgt ist?
Dh.
nämlich nicht
nur bei Erkrankung, sonder auch mit den Präventionsvorkehrungen,
die z.B. in
Europa üblich sind.
Und wie geht man mit tropischen Krankheiten wie Dengue
Fieber um, die sechsstellige Fallzahlen pro Jahr nur in Rio ausmachen?
Laut WHO ist Dengue „the most prevalent mosquito-borne viral
disease in people“.
Dengue ist tückisch, kann sehr schnell tödlich verlaufen,
und steht auf der WHO Liste der „Vernachlässigten“
tropischen Krankheiten, weil
damit kein großes Geld zu verdienen ist.
Stellen Sie sich vor, Sie sind der Gouverneur von Rio: sie
blicken dann sicher auf Karneval, Fußballweltmeisterschaft und
Olympiade nicht
nur mit Freude auf.
Ihre über 8 Millionen Dauereinwohner leben nicht nur in den
traumhaften Kulissen von Leblon und Copacabana,
sondern auch in
farbenfrohen
Comunidades, die unter dem Bezeichner Favelas allgemein bekannt sind.
Ihnen
allen soll nach Möglichkeit eine hochwertige und gleichzeitig
kostengünstige Gesundheitsversorgung
angeboten werden, mit schneller, frühzeitiger, und effizienter
Diagnose.
Diese Mitbürger werden kurzfristig durch Millionen
Touristen angereichert,
die in Ihren Augen unter anderem als
mögliche Vektore (von
aussen und nach aussen) von nicht einheimischen und daher viel
tückischeren
Krankheiten sind: wandelnde Gefahren!
Im Vortrag werden sowohl die Notwendigkeit einer einfachen
Dengue-Diagnostik für schnelle, vor-Ort Einschätzungder
Verdachtsfälle ggf.
auch durch Nichtmediziner
als auch Pionier-Arbeit für
Screening-Mammographie in Rio de
Janeiro präsentiert.
Die Einführung des Brustkrebs Programms führt zu einer
Erhöhung der Diagnose bei nicht tastbareren Tumoren, zu einer
garantierte
Referenz bei Diagnose und Behandlung,
einer bestmöglichen Qualität der
Mammographie um eine sichere Diagnose mit der geringsten Dosis von
Strahlung
für die Patientinnen stellen zu können.
Bei diesem Versuch, das
Gesundheitswesen zu verbessern, haben wir entdeckt, dass die Mehrheit
der
Patientinnen bereits tastbare Tumore hatten:
das zeigt das Bild eines
Entwicklungslandes.
CV Frau Prof. Dr. Salete de Jesus Fonseca Rego
1984
– 1989 Medizinstudium
an der Universität Souza Marques, Rio de Janeiro
1989
Promotion
1990 –
1994 Facharztausbildung
für Radiologie Instituto Nacional de Cancer, Rio
de
Janeiro
1996 –
2000 Habilitation
an der Universität San Paulo in San Paulo
2002
-2003 PostDoc
an der Universität Halle-Wittenberg in Halle
2004
Preis der
Academia Nacional de Medicina. Rio de Janeiro
2005
Preis
des brasilianischen Gesundheitsministeriums
Seit
2004 Leiterin
des Projektes „ Programa de Screening do Cancer de Mama“
der
Gemeinden von Rio de Janeiro zur
Qualitätskontrolle der
radiologischen
Befunde bei Brustkrebserkrankungen
Vortragsfolien
später hier
Die Übersicht der n_space Reihe hier
Übersicht aller Lehrveranstaltungen des Semesters hier
Veranstaltungsort:
Hauptgebäude der Uni Potsdam am Standort Griebnitzsee 3.06, Raum
Hörsaal 01, Erdgeschoss rechts.
Direkt am S-Bahnhof Griebnitzsee, Ausgang
„Universität“,
Prof. Dr. Helmert Straße, 14482 Potsdam Babelsberg.
- Bus: 694 ab Potsdam Hauptbahnhof oder mit dem
Auto: Gesamtplan
– oder mit der
- Regionalbahn / S-Bahn:S-Bahn S7 (alle 10 Minuten), Bahnhof
Griebnitzsee, Ausgang
Universität (1 Station nach/vor Wannsee)
- Regionalbahn RB 21 (Griebnitzsee - Wustermark)
Falls
Sie im Verteiler regelmäßig einmal
wöchentlich im Semester informiert werden wollen, Mail an
mich mit
Vermerk im „Betreff“.
klaus.rebensburg
(at) uni-potsdam.de
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