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Seminar/Projekt #472 IP-TV 2.0 im WS 2008/2009
Inhalt: Technologien und Visionen des DVB-x Standards und verwandter Technologien, , IPTV
(+Internet TV) Standards und Konvergenzen der
zusammenlaufenden Multimedia Techniken
- Verantwortlicher Dozent: Dr.-Ing. Dirk Hetzer , Prüfung und Co-Projektbetreuung: Prof. Dr. Klaus Rebensburg
- Erster Termin: Montag, 20. 10. 2008, 17:00, dann Volltermine 3.11.2008, Montag, 17.11.2008 etc.
- Folgetermine im Block alle Gruppen wahrscheinlich dann in Abständen, wenn nicht anders festgelegt im Einvernehmen mit den
Kursteilnehmern.
- Zur Erreichung der Leistungspunkte (benotet, selbständig) ist
Anwesenheit zu den ca. 4-5 Blockterminen Pflicht, Mitwirkung an der
Diskussion (Beiträge im Wiki), eigener Vortrag von 10 min bei der
Zwischenpräsentation, eigener Vortrag von 20 min zum gewählten Thema bei der
Endpräsentation, ggf. das Präsentieren eines Prototypen sowie eine ca. 30-
seitige Ausarbeitung.
- Teilnehmer können sich gegenseitig erreichen und sollten sich gegenseitig beraten.
Im Mittelpunkt stehen Multimedia und Broadcast-Technologien, die DVB-x Technologien u.v.m. Näheres in Kürze.
Hier als Brainstorm einige Schlagworte zum Recherchieren.
Technologien und Visionen zu
Themenbereichen aus itv, iptv, web tv und verwandter Themen. Zur Vorbereitung: Am
Besten Sie lesen sich in Wikipedia grob ein und motivieren sich zu einer
Verfeinerung Ihrer Wahl. In der ersten Veranstaltung werden wir versuchen, für
Sie ein Thema festzulegen. Die Gruppen sollten max. 2-3 Personen bestehen.
Themenbereich IP-TV, Web-TV aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mit IPTV (Internet Protocol Television;
deutsch: Internet-Protokoll-Fernsehen)
wird die digitale Übertragung von breitbandigen Anwendungen, wie
Fernsehprogrammen und Filmen, über ein digitales Datennetz
bezeichnet. Hierzu wird das auch dem
Internet zugrunde liegende
Internet Protocol (IP) verwendet.
- Die
Internationale Fernmeldeunion definiert IPTV als
„Multimediadienste,
wie
Fernsehen,
Video,
Audio, Texte, Bilder und Daten, die über
IP-basierende
Netze übertragen werden und das benötigte Maß an Qualität (QoS/QoE),
Sicherheit,
Interaktivität und Zuverlässigkeit bereitstellen.
- Die
Deutsche TV-Plattform definierte, bei der
Gründungssitzung ihrer „Arbeitsgruppe IPTV“ im Herbst 2007,
das „so genannte IPTV“ als „eine neue Verbreitungsform auf
der Basis des ‚Internet Protocol‘ (IP)“.[1]
Wichtige Merkmale von IPTV sind die Unterstützung des
Next Generation Network,
Bidirektionale Netze,
Real-time und Non-real-time Dienste“
[2]. Der
DVB-Standard für IPTV nennt sich
DVB-IPTV.
IPTV-Dienste und interaktive
Zusatzfunktionen
IPTV bietet mehr als die
klassische
Fernsehbildübertragung. Durch
den integralen Rückkanal des
IPTV eröffnet sich eine Vielzahl
von Funktionen für den
Zuschauer, die teilweise auch
aus dem
interaktiven Fernsehen, von
DVD-Spielern oder
Videorekordern bekannt sind.
- Suche nach und
Empfehlung von
Videobeiträgen oder
TV-Sendern. Die Suche
geschieht durch Angabe von
Klartextanfragen oder mit
Hilfe des Zuschauer-Profils,
das die Vorlieben kennt (TiVo).
Diese Angaben werden mit
Metainformationen (Tags),
Ergebnissen von
Bilderkennungssytemen und
Algorithmen des semantischen
Netzes verglichen und
adäquate Vorschläge
generiert (siehe auch
Theseus).
-
Video-on-Demand (oder
auch Datenbank-TV)
ermöglicht das Abspielen
eines beliebigen
Videobeitrags zu einer
beliebigen Zeit. (Video-Podcast
wird oft synonym gebraucht.[7])
-
Near-Video-on-Demand:
Ermöglicht das Abspielen
eines beliebigen
Videobeitrags zu fest
vorgegebenen Anfangszeiten.
- Timeshift-TV ist ein
eingeschränkter
Video-On-Demand-Dienst, bei
dem der Zuschauer nur auf
Inhalte zugreifen kann, die
er vorher auf einem
Speichermedium (meist
Festplatte) im Endgerät (PVR-Videorecorder)
oder serverseitig (nPVR -
network(based)-Personal-Video-Recorder)
aufgezeichnet hat.
- Zugriff auf
elektronische
Programmzeitschriften
-
Untertitel
-
Teletext
- Zuschaltung von
Mehrkanalton und
Fremdsprachenkanälen
- Kauftransaktionen und
T-Commerce
- Funktionen des
Web2.0:
- Der Zuschauer kann
Empfehlungen auf,
Kommentare über und
Stichwörter für
Videobeiträge und
IPTV-Sender abgeben und
dadurch die Qualität des
Services verbessern.
- Der Zuschauer kann
individuelle
Playlisten
(Zusammenstellungen von
Videobeiträgen)
erstellen und sie
anderen Zuschauern zur
Verfügung stellen. Die
Redaktion (Auswahl und
Reihenfolge) wird zum
Zuschauer verlagert.
- Das Hochladen von
Videobeiträgen.
Gewährleistung des
IPTV-Anbieters
Bei IPTV gewährleistet ein
IPTV-Anbieter die Funktionalität
des Fernsehempfangs beim Client.
Bei der Datenübertragung über
das allgemeine Internet (Internet-TV)
kann der Anbieter eine solche
Gewähr nicht übernehmen, da das
Netz sowie das eingesetzte
Endgerät außerhalb seiner
Einflusssphäre liegen.
Internet TV, Web-TV
Bei Internet-TV werden
Streams über das weltweit zugängliche
Internet übertragen.
Internet-TV unterscheidet sich von
IPTV
[1]
insbesondere durch die fehlende Unterstützung
einer technischen Qualitätsgarantie (Quality
of Service), die im TV- oder IPTV-Bereich
vom Anbieter gewährleistet werden kann. Da
Internet-TV das Internet als Transportkanal
nutzt, kann ein Internet-TV-Anbieter keine
Übertragungsqualität garantieren.
Hinsichtlich der unterschiedlichen
Bandbreiten der Nutzer liegt die
Übertragungsqualität bewusst außerhalb seiner
Einflusssphäre. Internet-TV geht von der Annahme
aus, dass Anforderung an die Stabilität eines
für Internet-TV tauglichen Internetzuganges
(notwendige Bandbreite und Ausfallsicherheit)
sowie das Vorhandensein eines kompatiblen
Endgerätes alleinig vom Zuschauer getragen
werden.
Beispiele von
Internet-TV
- Web-TV-Angebote wie ARD-ZDF-Mediathek
sowie ARTE+7 sind Beispiele von
Internet-TV.
-
P2PTV Peer-to-Peer-TV-Angebote sind:
Joost oder
Zattoo
- Kein
Internet-TV, sondern
IPTV-Angebote sind: T-Home Entertain,
Alice/HanseNet TV, oder Aondigital der
Telekom Austria.
Empfangsgeräte Internet TV
Der große Vorteil von Internet-TV ist, dass dieses mit jedem
Endgerät empfangbar ist, welches über einen Internetanschluss
und ein Video-Audio-Ausgabegerät verfügt. Dabei empfängt das
Endgerät die Datenströme, teilt sie in Unterströme auf (Audio,
Video, Daten etc.), dekodiert diese und leitet sie an die
Video-Audio-Ausgabeeinheit weiter. Folgende Internet-TV
Endgeräte gibt es u.a.:
-
PC: In der Regel ist lediglich eine Softwareinstallation
notwendig (z. B.
LinuxMCE). Die Ausgabe ist auch an einen Fernseher
möglich.
-
UMTS-Handys und andere mobile Endgeräte mit großem
Display sind Internet-TV-tauglich.
-
Set-Top-Box: Dazu wird die Internet-TV Settop-Box im
Allgemeinen auf der einen Seite an das Internet (Router)
angeschlossen und auf der anderen Seite an die
Scartbuchse oder den
HDMI-Eingang des Fernsehers. Internet-TV-Fernsehgeräte
gibt es derzeit noch nicht auf dem Markt.
-
Digital-Signage und andere Werbe- und
Informationsanzeigesysteme. (Der Rückkanal wird selten
verwendet.)
-
Kiosksysteme, bei dem Videodaten angezeigt werden.
Tagungen zu IPTV, Web TV, ...
- Na ja, jetzt! Jedes Frühjahr läuft die NAB in Las Vegas
www.nab.org - schauen Sie selbst, was es
mit dem IPTV Hype dort auf sich hat. Und im nächsten Jahr sind Sie dabei?
- Die sog. CES in Las Vegas
http://www.cesweb.org/international/german/
ist ebenfalls eine Art Leitmesse für die IP Themen unserer
Veranstaltungen und Projekte. Bill Gates und Steve Ballmer
eröffnen meist höchstpersönlich.
- Und - verfolgen Sie die Entwicklung von DVB-H, DVB-T in Deutschland, Europa und für mobile Geräte weltweit.
Unterlagen zum Thema des Seminars:
- Was sind IPTV, Web-TV, Internet-TV, ...? siehe Wikipedia. die freie
Enzyklopädie - unbedingt zur Einstimmung lesen www.wikipedia.de und
20 min. herumclicken und lesen!
- Warum machen wir IPTV/WebTV/itv/... an der Hochschule und was gehört dazu
im weitesten Sinne? .pdf
- Was könnten Sie selbst im Seminar als Ihr Projekt/Idee wählen?
.pdf
- Studentische Hilfskraft gesucht für Projektmitarbeit bei Idee 2 und
Idee 3 Ausschreibungstext demnächst hier .pdf
- Konvergenz der Informations- und Kommunikationstechnologien
ermöglicht Konvergenz der Medien. Hintergründiges zum Dschungel der
Standards - als Anregung für eines der Themen
.pdf
- Die Folien zu Digitale Plattformen .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks Mobile TV via DVB-H Technologie .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks DVB-T Rollout Technologie .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks DVB-T Headend .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks IPTV Argumente .pdf
- Die Folien des Vorlesungsblocks Märkte, Visionen .pdf
- Und hier Prüfungsfragen/Aufgaben und zum Teil auch
Antworten für die fachliche Befragung nach der
Präsentation des Projekts .pdf
Die Projekte
Projekt 1 (Sandy+Philipp): Brain Fitness
Verknüpfen Sie auch hier Forschung und Unterhaltung mit Web
2.0 Mitteln. In einem Verbundprojekt will man eine Community schaffen mit
Forschern und Versuchspersonen jeder Altersstufe. Es geht darum, dass Lernelemente, Spiele, Gehirnjogging,
SuDoKu, etc. eines intelligent angelegten Archivs für ausgewählte
Personengruppen flexibel klassifiziert, ausgewählt und bewertet werden.
Insbesondere ist der Erfolg und die Auswahl der Module zu
geistigen Anregung zu personalisieren und in einem persönlichen Profil dem
Kunden zur Verfügung zu stellen.
Ebenso sind ad-hoc Beiträge, Wettbewerbe in der
Community, Uploads von Beiträgen der
Nutzer über das Internet und der lebhafte öffentliche Diskurs mit den Anbietern
zu unterstützen.
Mit anderen Worten – im Zeichen der Web 2.0 Hype daran
mitwirken, die geeigneten Benutzeroberflächen, Dienste und Interaktionen auf
unterhaltsame und dennoch professionelle Weise gestalten.
Synergien mit Human Computing Interface, des Web 2.0
Seminars, der HCI Lehrveranstaltung und der Veranstaltung Creative Engineering
ausdrücklich erwünscht.
Projekt 2 (Holger+Martin): DVB-H - interaktive Plattformanwendungen
Sie erhalten DVB-H Handys und werden smarte Mediendienste
für dieselben programmtechnisch realisieren und erproben. Sie bauen mit an einer Systemplattform für
interaktive, mobile Handheld Multimedia Dienste auf DVB-H Basis und ggf.
Rückkanal GPRS und Integration in die IPTV/WebTV Welt. Siehe auch Anregungen
aus Projekt MOBISERVE (Olympiade 2008). Siehe auch in Wikipedia zu DVB-H etc
. Sie können sich auf das Problem EPG stürzen: Design und Implementierung
neuer Funktionen (z.B. Profiling, Voting, Shop Anwendungen, Zeitbegrenzungen
o.ä.) im Endsystem Nokia 77 realisieren oder zur DVB-H Plattform beitragen mit
Ergänzung von Plattformfunktionen (z.B. Datenbankadaption zur Verwaltung von
Kundeninformationen). Testumgebungen (Endsystem und Plattform) werden gestellt.
Projekt 3 (David): My digital Home
Konzipieren und realisieren Sie Ihr IP-basiertes Multimedia
Home . Sie wollen TV, PayTV, IPTV, WebTV, DVD, Digitalkamera, Digital Recorder
aus einem Guss jederzeit zuhause wählen können. Natürlich auch in HD und bestem
Sound. Leisten Sie damit einen Beitrag zur Konvergenz der Medien
(theoretisch, prototypisch) und profitieren Sie gleichzeitig für die Gestaltung
Ihres Medientempels zuhause (zumindest in ökonomisch sinnvollen Fragmenten)
Projekt 4: Felix): MPEG 7 - Audio World Assistance im Smart Home
Der Ton macht die Musik - Sie konzentrieren sich auf die praktische Anwendung der MPEG
Standards wie MPEG 7, insbesondere auch auf Metadatensysteme, mit denen man
suchen und finden kann. Und sie können auch an einem lebendigen, smarten,
interaktiven Community Portal mit Web 2.0 Tools mitwirkend gestalten, in dem
eine Sound Datenbank interaktiv verwaltet und gestaltet wird mit einem Sound Deskriptorensystems
für Film und Fernsehen, an dem auch gerade entwickelt wird. Hierzu kooperieren Sie auch mit dem Forschungskoordinator
der HFF „Konrad Wolff“, der Ihnen mit Rat und Tat fachlich zur Seite steht. Sie
führen ein Projekt „Klassifizierung von Geräuschen des täglichen Lebens im
Smart Home“ weiter.
Für alle Projekte: Was tun als Nächstes?
- Anlegen eines Literaturverzeichnisses zu jedem Projekt, das
sich dann erweitert, je nachdem, welche Quellen noch wichtig werden.
Bitte gleich korrekte und vollständige Referenz da hineinschreiben
- dann könnt Ihr es so in der Abschlussdokumentation verwenden.
Und zu jeder Fundstelle 1 Zeile dazu, was davon wichtig für
das Projekt ist.
- Vorbereitung eines Abstracts, also eine Kurzfassung dessen,
was schön wäre zu erreichen mit dem Projekt. Könnt Ihr
jederzeit wieder ändern. Aber dass man zunächst eine
Arbeitsgrundlage hat. Worum es geht, was man dazu braucht, was das
Projekt (voraussichtlich) erreicht.
- Statusbericht 1 Seite anlegen, in dem das Projekt dann im Dezember vorgestellt wird. Schreiben Sie Ihren Statusbericht fort, um jederzeit den Stand Ihrer Bemühungen zeigen zu können.
- Zwischenbericht in Form einer Powerpoint Präsentation am Montag, 15. 12. 2008 (Anwesenheitspflicht)
- Kritik der von den anderen Projekten vorgetragenen Zwischenpräsentation (geht in Leistungsnachweis ein) am Montag, 15.12.2008 - hier Kritikformular .xls .pdf
- Nächster Termin dann voraussichtlich Montag 12. 1. 2009 - falls früher, schicke ich eMail
- Montag, 26. 1. 2009 17:00 Technischer
Wrapup. Vertiefung der Techniken/Technologien, die man zu IPTV / DVB-x
kennen sollte. Bis hierhin haben Sie auch ihr Projekt im Griff, wissen
alles, was noch zum Erreichen einer guten Note fehlt.
- Montag, 2. 2. 2009 - 16:00-19:00 stehe
im Internet / Skype (klaustech), per eMail klaus.rebensburg (at)
tu-berlin.de und am Telefon 0177 8090214 zur Verfügung für
Beratung der Projektteilnehmer
zum Abschlusstermin geplanten Projektpräsentation
- Mittwoch, 11.2. 2009 17:00 c.t. im 1.03 oder 1.02 Ihre Abschlusspräsentation ... vorher Folien einsenden an K. Rebensburg, ggf. auch Ausarbeitung, um noch Tipps zu erhalten.
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